“… Ji Su Jung elicits wide spectrums from the work with superior technical execution that proves the stylistic possibilities of use despite a unified sound."

Pizzicato

Als erste Solo-Schlagzeugerin überhaupt wurde Ji Su Jung mit dem renommierten Avery Fisher Career Grant ausgezeichnet. Ihre unverwechselbare musikalische Handschrift zeichnet sich durch außergewöhnliche Tiefe und lyrische Ausdruckskraft aus. Die in Südkorea geborene Musikerin begann bereits im Alter von drei Jahren mit dem Marimbaspiel – eine Seltenheit unter Schlagzeugern. Seit Beginn ihrer solistischen Laufbahn

konzertierte sie mit führenden Orchestern und Dirigenten, darunter das Baltimore Symphony Orchestra unter Marin Alsop, das Houston Symphony Orchestra unter Daniel Hege, das Colorado Symphony Orchestra und das Colorado Music Festival Orchestra unter Peter Oundjian, die Colorado Springs Philharmonic unter JoAnn Falletta, das Sarasota Orchestra unter Giancarlo Guerrero sowie das Milwaukee Symphony Orchestra unter Ryan Tani. Im Rahmen der Percussive Arts Society International Convention 2024 trat sie außerdem als Solistin mit dem Indianapolis Symphony Orchestra auf.

„Ji Su Jungs Interpretation des Marimbakonzerts von Kevin Puts war überwältigend – geprägt von atemberaubender Virtuosität, zugleich aber auch von außergewöhnlicher Klangfarbenvielfalt, feinster Nuancierung und einer meisterhaften musikalischen Gestaltung“, bemerkte Dirigentin JoAnn Falletta über Jungs Auftritt mit den Colorado Springs Philharmonic. Ihre Einspielung des Marimbakonzerts des Pulitzer-Preisträgers Kevin Puts mit dem Baltimore Symphony Orchestra unter Marin Alsop erschien im Februar 2023 beim Label Naxos. Das Musikmagazin Pizzicato schrieb über die Aufnahme, Jung entfalte „mit herausragender technischer Präzision ein breites Spektrum an Klangfarben“.

Ob als Solistin mit Orchester, im Rezital oder als Kammermusikerin – Ji Su Jung bewegt sich gleichermaßen selbstverständlich in unterschiedlichsten musikalischen Besetzungen. Soloabende führten sie unter anderem ins Kennedy Center for the Performing Arts sowie in die David Geffen Hall des Lincoln Center for the Performing Arts. Zu ihren kammermusikalischen Partnern zählen das Catalyst Quartet, das Viano Quartet, der Geiger Timothy Chooi und der Pianist Gilbert Kalish. Mit großem Engagement widmet sie sich der Erweiterung des Repertoires für Solomarimba und hat Werke bei Komponistinnen wie Gabriela Ortiz, Dai Wei und Soomin Kim in Auftrag gegeben.

Neben dem Avery Fisher Career Grant, den sie 2022 erhielt, wurde Jung beim Ima Hogg Competition des Houston Symphony Orchestra sowohl mit dem ersten Preis als auch mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Darüber hinaus gewann sie einen der Hauptpreise beim Internationalen Marimbawettbewerb in Linz, Österreich. Als Young Artist in Residence war sie zudem in der beliebten Radiosendung Performance Today von American Public Media zu hören, die von Fred Child moderiert wird.

Auch als Pädagogin genießt Ji Su Jung internationales Ansehen. Sie unterrichtet am Curtis Institute of Music sowie am Peabody Institute der Johns Hopkins University. Meisterkurse gab sie unter anderem an der Colburn School, der Steinhardt School der New York University, der Shepherd School of Music der Rice University, der Michigan State University, der University of Central Florida, dem Boston University Tanglewood Institute, am Codarts Conservatorium Rotterdam, an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, am Royal Northern College of Music in Manchester sowie am Central Conservatory of Music in Peking.

Ji Su Jung erwarb ihren Bachelorabschluss am Peabody Institute der Johns Hopkins University, wo ihr Studium durch die großzügige Förderung der Brookby Foundation ermöglicht wurde. Anschließend absolvierte sie an der Yale School of Music sowohl einen Masterabschluss als auch ein Artist Diploma.

Ji Su Jung ist Markenbotschafterin für Adams Percussion, Pearl/Adams, Zildjian, Evans und Vic Firth. Sie wird von Curtis Artist Management am Curtis Institute of Music vertreten.